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Selbstbedienungsanteil am Billettverkauf bei der SBB21.03.2021

Der Selbstbedienungsanteil umfasst die Anzahl Fahrkarten, welche an Automaten, als Online-Ticket über Internet, per Mobiltelefon oder - seit 2019 - über das EasyRide-System erworben werden. 2011 überstieg die Zahl der Fahrkarten, die mittels Mobiltelefon gekauft wurden, erstmals die Anzahl der Online-Tickets. Der Selbstbedienungsanteil hat sich von 2000 bis 2016 ziemlich genau verdoppelt und seither sind weitere 11 Prozentpunkte dazugekommen. Seit 2013 wird auch ausgewiesen, welchen Anteil die digitalen Kanäle alleine haben (hellblau in der Figur). 2018 erreichten die digitalen Kanäle erstmals einen höheren Anteil als die Automaten im Jahr 2000 - die Automaten waren im Jahr 2000 noch die einzige Möglichkeit der Selbstbedienung. 2019 ist der Anteil der Automaten erstmals unter deren Anteil im Jahr 2000 gefallen und 2020 wurden bereits weniger als ein Drittel der Fahrausweise an Automaten verkauft.

Während die Trends im prozentualen Vergleich praktisch unverändert weiter anhielten, hat das erste "Corona-Jahr" 2020 in absoluten Zahlen tiefe Spuren hinterlassen: Die Zahl verkaufter Fahrausweise ging im Vergleich zum Vorjahr um gut 27 % zurück. 2015 wurden letztmals weniger Fahrausweise verkauft. Die Zahl der an Schaltern verkauften Fahrausweise hat sich innerhalb eines Jahres praktisch halbiert und hat 2020 noch rund 6 Mio. erreicht. Zum Vergleich: EasyRide liegt hier im ersten ganzen "Betriebsjahr" bereits bei 4 Mio. Fahrausweisen.


(Quelle: Geschäftsbericht SBB 2019 und entsprechende frühere Publikationen, SBB Statistikportal. Bis 2006 als "Verkauf an Automaten", seit 2007 neu als "Selbstbedienungsanteil Billettverkauf" bezeichnet.)